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Es herrscht rege Bautätigkeit

Mein Sohn hatte vor Kurzem Geburtstag. Als Kleinkind ahnt er wohl nichts von den Mühen des Arbeitslebens. An meinem Arbeitsplatz zumindest herrscht rege Bautätigkeit.

 
In Zeiten fast täglicher Meldungen von Banken über Filialschließungen, ist dies keine Selbstverständlichkeit. Im 3. Quartal sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein. Ich bin hin und her gerissen. Einerseits erbaut mich die Aussicht, endlich in Ruhe arbeiten zu können, anderseits treibt mich der Umbau an. Zu sehen, wie nach und nach etwas Neues entsteht, bewirkt nebenbei, dass ich selber etwas (er)schaffen will.

 
Der berufliche Alltag ist auf einer Großbaustelle eben nicht alltäglich: Telefonkonferenzen enden unfreiwillig komisch, weil der Lärmpegel kurzzeitig keine Konversation mehr zulässt. Und um sich eine Viertelstunde mit der notwendigen Muße zu konzentrieren, um einen Blogbeitrag zu verfassen, passte ich notgedrungen die Frühstückspausen der Bauarbeiter ab; gefühlt war das zumindest zeitweise so.

 

Die Bagger rollen

Am 01. Februar war es so weit, und die Bagger begannen zu rollen. Zu Beginn der abschließenden, schätzungsweise halbjährigen Bauphase wird unsere ehemalige Kassenhalle teilabgerissen und zurückgebaut, um einen neuen Anbau entstehen zu lassen. Bereits seit Anfang 2015 wird das aus den 1960er Jahren stammende Bankhochhaus kernsaniert, dabei wird die neue Heimat der Bank rundum nach heutigen Maßstäben modernisiert und optisch angepasst. Und ich konnte auch vernehmen, dass dabei der Charakter erhalten bleibt, banktypisch: solide, nachhaltig und bodenständig. Man darf gespannt sein, was hier als Finanz-Center entsteht. Ich freue mich darauf, hierüber zu berichten.
 
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Der Lütte hat übrigens jene komplette Miniatur-Werkzeugausstattung zum Geburtstag bekommen, die ich nie erhalten hatte. Und er liebt sie – von nun an wird also nicht nur in der Bank sondern auch nach Feierabend geschraubt, gebohrt und gehämmert.

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