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Wieso nicht einfach mal anschalten?

Wie jetzt – einfach anschalten? Was denn – den Fernseher? Der läuft doch bereits schon nebenbei, während ich Wäsche bügel, die Kinder beaufsichtige und mir nebenbei noch Gedanken mache, was ich fürs nahende Wochenende alles einkaufen muss. Sieht so nicht immer häufiger unser Alltagswahnsinn aus? Man steht, und das ist schon beinahe zu einer Art Erwartungshaltung geworden, dauerhaft unter Strom. Doch als Kinder haben wir schon früh gelernt, nicht in eine Steckdose zu greifen.

 
In der heutigen Zeit entwickelt es sich dahingehend, dass immer alles schneller – ebenso wie auch besser – gemacht werden muss. Unter anderem daraus entsteht eine Notwendigkeit, an alle Termine und Aufträge denken zu müssen. Gleichzeitig. Bei meiner Oma reichte früher noch so ein schmal-länglicher Küchenkalender, um alle wichtigen Sachen vermerkt zu haben. Aber wenn ich mich richtig erinnere, standen da eigentlich immer nur die Geburtstage der Angehörigen drin. So betrachtet, müssen zumindest wohl Omas und Opas ein entspanntes Leben haben.

 

Smarte Stressbewältiger

Aber setzen wir uns nicht selbst schon so unter Druck, dass wir mit einem solchen Kalender allein nicht klar kommen würden? Obendrein kommen Beruf und Freunde, die auch noch ein Teil des Zeitkuchens abhaben wollen. Zum Glück haben wir alle einen kleinen elektronischen Helfer: Unser geliebtes Smartphone. Wirklich, ich finde es toll, wie die Technik sich immer weiter entwickelt. Ist es nicht toll, dass mich ein kleines Gerät an alles erinnert, wenn ich es mit den jeweiligen Informationen füttere? Und ist es nicht wirklich toll, penetrant darauf hingewiesen zu werden? Ob Ja oder Nein, dass sollte man für sich persönlich entscheiden. Ich bin bereits soweit, bewusst keine Einträge mehr zu pflegen, damit mich das smarte Ding mal einen Moment in Ruhe lässt.

 
Und trotzdem kommt es, wie es kommen muss. Bei all dem Stress, der Hektik und dem Druck vergisst man etwas. In der Regel ist es etwas, was nicht im Smartphone eingetragen wurde. Zum Beispiel eine vernünftige Mahlzeit zu sich zu nehmen. Wie oft erwische ich mich selbst dabei, im Vorbeigehen beim Fastfood-Laden um die Ecke oder auf dem Heimweg fertiges, fettiges Essen zu kaufen. Dieser Beitrag soll zum einen als Eingangstür für unsere kulinarische „Mahlzeit“-Rubrik dienen, sowie als Erinnerung daran, dass man auf seinen Körper hören soll. Doch ehe ich über den Italiener von nebenan, den Franzosen gegenüber oder dem spanischen Weinkeller schwärme, möchte ich eine einfache und schnelle Alternative, die ich selbst immer mehr zu schätzen lerne, vorstellen.

 

Auf die Früchte, fertig, los

Hierbei handelt es sich um ein im Trend weit oben liegendes „Getränk“ – den Smoothie. Am Anfang meines eigenen Smoothie-Projekts hat mich meine Freundin noch ein wenig belächelt, als ich mit leuchtenden Augen von den verschiedenen Geräten schwärmte. Doch neben der Tatsache, dass die Zubereitung des gewünschten Smoothies in Windeseile erledigt ist, man immer die Möglichkeit hat seinen täglichen Vitaminbedarf ohne Probleme zu decken, man frische wie auch aufzubrauchende (Rest-)Zutaten nutzen kann, ist der Experimentierfreude keine Grenze gesetzt.

 
Durch kleine Variationen nimmt mein Lieblingssmoothie auch immer wieder eine neue Note an. Aktuell experimentiere ich auch mit Gewürzen; eine Brise Zimt ist sehr zu empfehlen. Kann das ein Burger auch? Für mich als selbst ernannten Obstmuffel (Ausnahme bildet die Kombination mit viel Eis) ist dies eine sehr gute Ergänzung für meine Ernährung und mein Wohlbefinden. Darüber hinaus spare ich auch noch bares Geld, da bei mir ein 08/15-Burger den Gesang meines Bauches nicht lange verstummen lässt. Je nach Herstellung, kann so ein Smoothie auch eine komplette Mahlzeit ersetzen. Hierfür eigenen sich Rezepte mit Chia-Samen, Haferflocken und Nüssen oder eine Kombination daraus sehr gut, da diese viele Proteine und Ballaststoffe beinhalten.

 
Doch einen Wermutstropfen hat die ganze Angelegenheit. An der Geräuschkulisse, die das Gerät entfacht, wenn es mal wieder angeschaltet wird, könnte noch etwas getan werden. Da sitze ich doch lieber im Restaurant um die Ecke und lausche den Klängen des musikalischen Ambientes.

 
An dieser Stelle freue ich mich auf Ihre Lieblingszutaten für einen schmackhaften Smoothie! Auch neue Rezepte probiere ich gerne aus, also ruhig immer her damit.

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1 Kommentar

  • Herbertclamy

    Hallo,

    interessante und informative Beiträge hier, super. Habe längere Zeit als stiller Gast nur mitgelesen und mich jetzt mal angemeldet.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr bei Gelegenheit auch einmal auf meinem Blog zum Thema Textilreinigung vorbeischauen würdet.

    Alles Liebe

    Herbert

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