Wissen Sie noch wie Ihr erster Arbeitstag am Anfang der Ausbildung war? Oder Ihr erster Arbeitstag in einer neuen Abteilung oder einer neuen Firma? Hatten auch Sie davor eine schlaflose Nacht? Ich erinnere mich noch ganz genau an meinen ersten Arbeitstag und an die aufregende Zeit davor …

 

Wir wurden ein paar Wochen vor Beginn der Ausbildung von den damaligen Azubis aus dem dritten Ausbildungsjahr angerufen. Ich war unterwegs und als ich nach Hause kam, sah ich den verpassten Anruf auf dem Telefon. Nachdem ich die Mailboxnachricht abgehört hatte, war ich ganz schön aufgeregt – die Auszubildenden der Bank wollten die Neuen gerne vor Beginn der Ausbildung kennen lernen! Ich habe mich wahnsinnig gefreut, war aber auch gleichzeitig besorgt. Am nächsten Tag habe ich dann zurückgerufen, etwas schüchtern, und habe mit einer sehr netten Auszubildenden gesprochen. Sie lud mich ins „Loft“ ein, wo wir einander kennen lernen wollten. Gespannt war ich auf die Jahrgänge über mir, doch vor allem bewegte mich die Frage, wie die neuen Mitauszubildenden in meinem zukünftigen Jahrgang sein würden.

 

Traditionen der Bank

Am Tag des Treffens war ich sehr nervös. Genau kann ich mich an alle Fragen erinnern, die in meinem Kopf schwirrten. Was ziehe ich an? Und wie sind die anderen Azubis, verstehe ich mich mit denen? Wie erkenne ich die anderen überhaupt? Doch diese offenen Fragen blieben nicht lange unbeantwortet.
Kurzum, das erste Treffen war super! Die anderen Azubis erzählten uns viel über die Bremische Volksbank, über das Azubileben in der Bank, gaben uns Tipps für die Berufsschule. Das Wichtigste für mich war jedoch, dass wir an jenem Abend viel Spaß hatten und viel gelacht wurde. Schließlich war ich am Ende des Abends sehr erleichtert und vor allem gar nicht mehr so aufgeregt. Es konnte also losgehen!

 

Neuer Lebensabschnitt

Und dann war es soweit, der erste Arbeitstag stand vor der Tür. Es war ein heißer, schöner Sommertag. Trotz des vorangegangenen Treffens kam bei mir Nervosität auf, dieselben Fragen begannen erneut in meinem Kopf zu schwirren. Beruhigend wirkte auf mich, dass uns Neuen drei Einführungstage bevor standen – danach sollte es das erste Mal in die Geschäftsstellen gehen.

 

Bevor es damals wirklich los ging, hieß es für mich, noch einmal durchatmen und dann betrat ich die Bank. Damit startete für mich ein neuer Lebensabschnitt.
Im Nachhinein betrachtet war es für mich eine schöne Ausbildungszeit. Die zweieinhalb Jahre vergingen wie im Fluge. Ich habe viel gelernt und erlebt, konnte Erfahrungen sammeln, die mal positiv aber auch mal negativ waren. Und ich erfuhr, all das gehört zum Berufsalltag dazu.
Und wenn man für sich selbst am Ende (oder schon während der Ausbildung) feststellt, genau dieser Weg ist der Richtige, dann bleibt man am Besten dabei! Ich kann nur aus Erfahrung sprechen: Es lohnt sich!

 

In diesem Sinne wünsche ich den neuen Auszubildenden zur/zum Bankkauffrau/-mann der Bremischen Volksbank – ebenso wie allen Azubis aus Bremen und dem Umland – einen erfolgreichen Start in die Berufswelt! Und allen, die heute in einer neuen Firma einen neuen Job anfangen haben wünsche ich, dass Sie neue, wertvolle Erfahrungen sammeln werden. Das Wichtigste: Haben Sie Spaß! Und lassen Sie sich nicht gleich bei der ersten negativen Erfahrung aus der Bahn werfen.

 

PS: Als ich überlegt habe, worüber ich meinen ersten Blogpost schreiben will, sprach ich mit unserer Personalleiterin über das Thema. Sie erzählte mir davon, dass es gute, alte Tradition in unserer Bank sei, dass die Neuen von den älteren Jahrgängen vor Beginn der Ausbildung über die Stolpersteine und Fettnäpfchen aufgeklärt werden. Ich finde, dies ist ein schöner Einstieg in die Berufswelt, oder nicht?