Können Sie sich daran erinnern, wie ich meinen ersten Arbeitstag und die Zeit davor empfand? In meinem Blogpost „Los geht‘s“ habe ich über diese aufregende Zeit berichtet, in der ich viel Neues kennengelernt habe. Und ich hoffe, Ihnen ist es ebenso ergangen und Ihr erster Arbeitstag war ein voller Erfolg. Heute schreibe ich über meine Ausbildungszeit bis zur Zwischenprüfung.

 

Mein Ausbildungsbeginn und der erste Berufsschulblock

Am Anfang wurde ich direkt in der Hauptgeschäftsstelle eingesetzt, und von einem super netten Team empfangen. Dort konnte ich meine ersten Erfahrungen im Umgang mit Kunden sammeln. Und ich lernte, die Kunden sind unterschiedlich und kommen mit verschiedenen Wünschen und Anliegen in die Bank. Deshalb war es ein schönes Gefühl, als ich sie besser kannte und ein lockeres Gespräch am Servicepoint mit ihnen führen konnte. So verging die Anfangszeit wie im Fluge.
 
Im Januar begann dann der Blockunterricht. Schnell hatte ich mich an die Schule gewöhnt und auch der Schulstoff war für mich in Ordnung. Nach acht Wochen war der anfängliche Schulblock vorbei, die ersten Klausuren geschafft, und es ging wieder zurück in die Geschäftsstellen.
 
Danach ging es für mich in unsere Geschäftsstelle nach Oberneuland. Ich lernte wieder neue Kollegen und Kolleginnen kennen und auch dort hat mir der Einsatz viel Freude bereitet. Bald folgte nach ein paar internen Abteilungen wieder ein Berufsschulblock – somit war das erste Ausbildungsjahr geschafft und die Zwischenprüfung stand an.

 

Vorbereitung auf die Zwischenprüfung

Wie schnell die Zeit vergeht: Nun steht der Herbst wieder vor der Tür, und ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, wie ich mich damals kurz vor der Zwischenprüfung fühlte. Zu dem Zeitpunkt war gerade das erste Ausbildungsjahr bei der Bremischen Volksbank vorbeigerast. Ein aufregendes Jahr mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen lag hinter mir. Ich hatte bereits einige Geschäftsstellen und auch verschiedene interne Abteilungen kennengelernt.
 
Mir stand die erste Prüfungssituation bevor und die Frage stellte sich mir natürlich, wie ich mich am besten darauf vorbereiten sollte. Zuerst habe ich ein paar Tage Urlaub eingereicht und mir schnell das empfohlene Zwischenprüfungstrainingsbuch bestellt, welches die wichtigen Themen zusammenfasste. Es erleichterte mir, den roten Faden beim Lernen zu finden. Jedoch, von Tag zu Tag stieg die Nervosität an. Schließlich fand die Zwischenprüfung in einem großen Konferenzraum in der „Berliner Freiheit“ statt. Dort versammelten sich alle angehenden Bankkaufleute, die in Bremen ihre Ausbildung absolvierten.
 
Für mich war es eine ganz neue Erfahrung, mit so vielen Azubis gemeinsam eine Prüfung zu schreiben. Es war nicht so ruhig, wie ich es aus der Berufsschule gewohnt war: Es wurde auf den Taschenrechnern getippt, man hörte Stifte auf dem Papier kratzen, Personalausweise mussten zur Vorlage auf die Tische gelegt werden.
 
Nach der Prüfung war natürlich eine große Aufregung, man unterhielt sich über die verschiedenen Fragen und verglich die Antworten, die man noch im Kopf hatte. Leider gab es das Ergebnis der Prüfung erst im November, wie ich finde, eine lange Zeit, die bis dahin verging. Mein Ergebnis war in Ordnung, aber trotzdem war ich nicht zufrieden. Meine Abschlussprüfung sollte auf jeden Fall besser werden, was ich mir an diesem Tag vorgenommen habe.
 
Ob es nun letztendlich mit der Abschlussprüfung besser geklappt hat und ob mich das Ergebnis gefreut hat, das erfahren Sie beim nächsten Mal. Bis dahin wünsche ich allen Azubis, die nun kurz vor der Zwischenprüfung stehen und allen anderen, die kurz vor einer Prüfung stehen, viel Erfolg und vor allem das kleine Quäntchen Glück, das jede/r von uns dafür braucht.