Hallo zusammen, ich melde mich an diesem wunderschönen herbstlichen Novembermorgen zurück. Eigentlich ist November eine schöne Jahreszeit, weil es mein Geburtstagmonat ist, und ich meine wer findet es nicht schön Geburtstag zu haben, aber es gab ein Jahr, an dem ich mich gar nicht so recht freuen konnte, weil die schriftliche Abschlussprüfung der Ausbildung kurz bevor stand und ich mir nach der vergangenen Zwischenprüfung viel vorgenommen hatte, um einen guten Abschluss zu erlangen.

 

Das letzte Ausbildungsjahr

In der Zwischenzeit ist viel passiert. Mein Ausbildungseinsatzplan war in dem letzten Ausbildungsjahr nach der Zwischenprüfung auf die für mich spannenden Abteilungen ausgelegt. Es ging unter anderem in unser PrivateBanking, in den Immobilienfinanzierungsbereich, in unsere Tochtergesellschaft Bremische Volksbank Immobilien und in den Firmenkundenbereich. In den Abteilungen hat es mir sehr viel Spaß gemacht zu arbeiten. Dort habe ich viel gelernt und das Bankgeschäft aus einem anderen Blickwinkel kennen gelernt.

 

Der Firmenkundenbereich

Als ich im Firmenkundenbereich 3 Wochen verbringen durfte, stand für mich schnell fest, genau in diesem Bereich möchte ich später arbeiten. Ich fand und finde es auch immer noch total spannend zu den Kunden in die Firmen zu fahren und die Finanzmanager zum Beratungsgespräche dort vor Ort zu begleiten sich dann auch zu besichtigen, was man gerade finanziert hat. Das Firmenkundengeschäft bringt viele neue Bereiche und Erfahrungen mit sich, sodass der Arbeitsalltag nie langweilig wird. Für mich waren es drei echt tolle und vor allem spannende Wochen. Natürlich wollte ich alles geben, um später dort arbeiten zu können, aber das es wirklich klappen sollte, wie sich nachher rausstellte, hätte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gedacht. Ist es nicht ein tolles Gefühl genaue Vorstellungen zu haben, wo man sich selbst in der Zukunft sehen wird und dann alles gibt, dass genau dieser Weg eingeschlagen werden kann? Ist es Ihnen auch schon mal so ergangen?

 

Wie geht es weiter bei der Bremischen Volksbank?

So verging das letzte Ausbildungsjahr und es standen schon die Sommerferien vor der Tür und damit rückte das Ausbildungsende immer näher. Es wurden erste Einzelgespräche mit unseren Ausbildungsleitern geführt, in denen jeder von uns vier Azubis seinen persönlichen Wunsch äußern konnte, wo man seinen zukünftigen Weg bei der Bremischen Volksbank sieht.
Nach dem Bewerbungsgespräch für die Ausbildung war es wieder ein wichtiges Gespräch, das über die Zukunft entscheiden sollte und natürlich war ich hier ein bisschen nervös, weil ich ja meinen Wunsch im Hinterkopf hatte, meinen persönlichen Weg in den Firmenkundenbereich einzuschlagen. Unsere Ausbildungsleiter hörten sich meinen Wunsch an, stellten viele Fragen, unter anderem auch, was ich mir noch vorstellen könnte, quasi mein Plan B, falls Plan A nichts wird.
Natürlich haben mich ein paar Fragen verunsichert, aber schon bald fiel nach den ersten Gesprächen die Entscheidung und uns wurde wieder in Einzelgesprächen mitgeteilt, wie es weiter geht und für mich war ein eindeutig ein Glückstag – mir wurde eine Vertriebsassistenzstelle im Firmenkundenbereich angeboten und das schon zu Anfang Dezember und nicht erst nach Abschluss der Ausbildung ende Januar.
Diese Entscheidung hat mich richtig motiviert, in der Abschlussprüfung alles zu geben und das Beste aus der Prüfung herauszuholen. Auf der anderen Seite hatte ich natürlich auch die Fragen im Kopf, was passiert, wenn ich die Abschlussprüfung nicht bestehe, weil für mich ja mein großer Wunsch zum greifen nah war.

 

Die Abschlussprüfung

Also setzte ich im November alles daran um eine gute Abschlussprüfung zu schreiben. Von der Bank haben wir noch Prüfungsvorbereitungsunterricht bekommen, der sehr hilfreich war. Dieser fand immer nach der Arbeit statt und auch in den zwei Wochen Urlaub, den wir vor der Prüfung hatten. Je dichter die Prüfung rückte, desto aufgeregter wurde ich.
Die Prüfung erstreckte sich über 2 Tage. Nach den 2 Tagen war ich froh, dass es endlich vorbei war. Natürlich hat man nicht immer bei allen Klausuren ein guten Gefühl im ersten Moment, aber das kennen Sie sicherlich auch oder?
Die schriftlichen Prüfungsergebnisse gab es im Dezember, kurz vor Weihnachten. Für mich war es ein kleines Vorweihnachtsgeschenk, weil die Prüfungen alle zu meiner vollsten Zufriedenheit gelaufen sind. Somit konnte der mündlichen Prüfung nichts mehr im Wege stehen. Und auch mit diesem Ergebnis war ich mehr als Zufrieden.

 

Wünsche allen viel Erfolg

Ich drücke allen Azubis, die jetzt vor der schriftlichen Abschlussprüfung stehen die Daumen und wünsche ganz viel Glück und Erfolg und ich hoffe für Sie, dass auch für Sie die Tür zu Ihrem Traumjob offen steht. Und wenn das noch nicht der Fall sein sollte, halten Sie sich immer wieder Ihr Ziel vor Augen, denn es lohnt sich!
Beim nächsten Mal berichte ich Ihnen gerne von meinen ersten Tagen im Firmenkundenbereich. Ich freue mich schon jetzt, Ihnen davon zu berichten. Aber ich würde mich auch sehr freuen, wenn Sie mir von Ihren Traumjobs erzählen. Kommentieren Sie einfach den Beitrag.

 
Bis bald Ihre Janina